Zitate

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  • Seth Godin: Ein Job, den man nicht aufschreiben kann

    Es gibt nur sehr wenige Jobs, bei denen ich keine KI finde, die es schneller und günstiger erledigt als du, sobald ich aufschreiben kann, was du den ganzen Tag machst. Du willst also einen Job, bei dem ich nicht aufschreiben kann, was du den ganzen Tag machst.

    — Seth Godin, im Gespräch mit Steven Bartlett, „The Diary of a CEO“, 10. August 2026.

    Ich habe „The Knot“ noch nicht gelesen, aber es steht auf meiner Leseliste und ist gerade zu meinem nächsten Buch geworden. Der Satz ist eine so gute Erinnerung daran, dass wir uns nicht länger hinter Beschäftigtsein verstecken können, und ehrlich gesagt fühlt sich das wie ein Geschenk an: Es ist unsere Chance, endlich aufzutauchen und die Arbeit zu machen, von der wir immer geträumt haben.

  • Matt Mullenweg: Online können wir als fünfte Gewalt wirken

    Ich bin Optimist und glaube, dass Menschen im Grunde gut sind. Gibt man allen eine Stimme und die Freiheit, sich zu äußern, dann überwiegen am Ende die Wahrheit und das Gute. Deshalb halte ich die Macht, die das Verbreiten im Netz verleiht, insgesamt für etwas Gutes für die Gesellschaft. Online können wir als fünfte Gewalt wirken.

    — Matt Mullenweg, „Online we can act as a fifth estate“, Weltwirtschaftsforum, Davos, Januar 2013.

    Matt Mullenweg, der Gründer von WordPress, schrieb den Text im Januar 2013 für das Weltwirtschaftsforum in Davos. Wir haben den Satz damals im englischen Original festgehalten, weil er so gut zusammenfasst, wofür WordPress angetreten ist: Jede und jeder soll im Netz eine eigene Stimme haben. Heute liest man ihn mit etwas mehr Abstand, aber der Gedanke ist geblieben.

  • Jeffrey Zeldman: Mobile first denken

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    Wer mobile first denkt, ist gezwungen, auf einer Website nur das zu behalten, was wirklich zählt. Wir müssen an Bedienbarkeit und Inhalt denken, denn Menschen am Handy haben sehr wenig Zeit und sehr wenig Platz auf dem Bildschirm.

    — Jeffrey Zeldman, Vortrag „Content First“ auf der An Event Apart, mitgeschrieben von Luke Wroblewski, 2012.

    Der Satz stammt aus Luke Wroblewskis Mitschrift von Jeffrey Zeldmans Vortrag „Content First“ auf der An Event Apart 2012. Wir bauten damals gerade unsere ersten mobile-first Themes, und der Satz brachte auf den Punkt, warum: Nicht das Layout wird kleiner, der Inhalt wird wichtiger.

  • Seth Godin: Tanz am Rand des Fertigen

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    Für Marketer:innen, Freelancer:innen und Unternehmer:innen besteht die Herausforderung darin, sich neu einzupegeln: sich mit dem Unfertigen anzufreunden, mit dem Kreislauf, der nie endet. Uns wurde beigebracht, die Hausaufgaben zu erledigen, den Teller leer zu essen und die Pflichten abzuhaken. Heute sind wir nie fertig, und das ist in Ordnung. Es ist ein Tanz, keine endlose Plackerei.

    — Seth Godin, „Dancing on the edge of finished“, Seth’s Blog, 28. Mai 2012.

    Der Absatz stammt aus einem kurzen Blogbeitrag von Seth Godin aus dem Mai 2012. Wir haben ihn damals festgehalten, weil er ein Gefühl beschreibt, das alle kennen, die selbstständig arbeiten: Es ist nie alles fertig. Godins Antwort darauf ist, damit zu leben, statt dagegen anzuarbeiten.

  • Seth nennt es den Dip

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    Jedes Mal, wenn mir alle sagen: Nein, das kannst du nicht schaffen, weiß ich, dass ich kurz vor meinem Ziel bin.

    — Ben Burgess

    Neulich hat ein Freund Manuel und mir dieses Zitat gemailt. Es war auf Englisch, oben steht meine Übersetzung. Ich denke, an dieser Aussage ist viel Wahres. Und nicht nur, wenn andere an einem zweifeln. Vor allem auch, wenn die eigenen Zweifel einen packen, und man sich fragt, ob man auch wirklich alles richtig macht.

    Der Blog-Guru Seth Godin beschreibt diesen Moment in seinem Buch: »The Dip. A little book that teaches you when to quit and when to stick.« als den Dip. (Du kannst das Buch bei Amazon kaufen.)

    Diesen sogenannten Dip kenne ich selbst nur zu gut. Als Manuel und ich zum Beispiel hier nach Neuseeland gekommen sind, waren wir uns alles andere als sicher, wohin uns dieser Weg bringen wird. Und auch jetzt noch haben wir immer wieder Momente, an denen wir uns nicht sicher sind.

    Aber genau in diesen Momenten muss man sich selbst Mut zu sprechen. Und wenn man auf sein Gefühl hört, und es einem sagt: Ja, das ist genau das Richtige. Dann ist es das auch. Dann muss man einfach weiter machen. Denn Träume zu verwirklichen, ist bestimmt kein leichtes Ziel.

    Unser großer Traum war es immer, die Welt zu entdecken, fremde Menschen und ihre Kulturen kennen zu lernen, und natürlich auch jede Menge Abenteuer zu erleben. Während des Studiums ist es noch leicht, in den Semesterferien zu reisen, und für zwei oder drei Monate in eine fremde Welt einzutauchen.

    Doch was, wenn einen das Reisefieber und die Abenteuerlust so stark gepackt hat, das man nach dem Studium nicht, wie eigentlich von einem erwartet, seine Karriere planen, eine Familie gründen oder ein Haus bauen will. Nicht das du mich falsch verstehst. Ich finde, das sind alles sehr ehrenwerte Ziele. Aber es sind eben nicht meine eigenen.

    Nachdem wir in letzter Zeit viele Erfahrungen gemacht haben, und viel dazu gelernt haben, sind wir uns inzwischen ganz sicher, auf dem richtigen Weg zu sein.

    Wir spüren, das wir in diesem Augenblick genau am richtigen Ort sind. Wir haben das Internet für uns entdeckt, und haben sehr viel Spaß daran, unsere Webseite und unseren Blog aufzubauen, und neue Projekte zu entwickeln. Wir glauben fest daran, das wir unsere Träume und Visionen in die Tat umsetzen können.

    Ganz egal also, wie deine Träume aussehen. Lass dir von niemandem, auch nicht von deinen eigenen Zweifeln einreden, du kannst es nicht schaffen. Und lass deine Träume Wirklichkeit werden.

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